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Upcycling - Reparatur - Perlenkunst

Wir reparieren oder geben Dingen einen neuen Sinn! Dadurch werden Ressourcen gespart und die Natur geschont. Fast immer geht es dabei um Kleidung. Wir re-aktivieren aber auch andere kleine Gegenstände.
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Postwachstumökonomie statt zerstörerischem Wirtschaftswachstum
Wiederverwendung statt Wegwerfwahn

Natur und Umwelt schonen, statt zerstören für die Geldgier
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Fast alle Dinge, die du im Shop findest, sollten weggeworfen werden. Stattdessen wurden sie repariert und somit wieder nutzbar gemacht. Oder sie haben einen neuen Zweck und Lebensinhalt bekommen und werden somit auch weiterhin genutzt.

Alles Artikel aus Perlen können aber neue Perlen beinhalten oder komplett aus nicht gebrauchten Perlen hergestellt sein. Meine große Leidenschaft, das Perlenfädeln, lässt sich nicht mit ausschließlich gebrauchten Perlen realisieren. Dazu kaufe ich fast ausschließlich Glasperlen namhafter Firmen wie Miyuki oder Toho.
 
Aber ich nehme gerne auch euren nicht mehr getragenen Schmuck, um ihn zu etwas Neuem zu verarbeiten.

Blog-News

Imkerwissen - ihr arbeitet mit Lebewesen!

"Wer es schafft, dass seine Bienen den Winter überleben und im Sommer Honig geben, ist noch lange kein guter Imker. Ein Imker der versteht, was im Volk passiert, ist ein guter Imker."

Ich habe mich wirklich reingehängt, um zu lernen, woran ich erkenne, was im Volk los ist. Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht nicht nur wissen will, wann Schwarmzeit ist, wann ich Varroabehandlung mache und wann ich Honig ernten kann. Ich wollte mehr. Ich wollte Verständnis über das Lebewesen Biene, und über den Superorganismus "der Bien" - wie alte Imker oft das Volk bezeichnen. Eigentlich sollte das oberste Pflicht sein.
Ich habe ein ganzes Jahr mitgeimkert, bevor ich eigene Bienen angeschafft habe. Dann habe ich Kurse belegt und mich vernetzt. Es gibt ein wirklich tolles Netzwerk in unserem Umfeld. Imker mit jahrzehntelanger Erfahrung, die ihr unschätzbares Wissen gerne weitergeben, sind die tragenden Säulen. Ich habe auch die Königinnenzucht bei einem echten Profi gelernt. Und das Wichtigste: Ich lerne nie aus. Ständig erwerbe ich neues Wissen, es gibt neue Erkenntnisse, man entwickelt sich nach vorne. Um Wissen überhaupt aufbauen zu können, benötigt man aber erst einmal Grundwissen.

Eine Imkerschwemme ist unterwegs. Egal wo man hinschaut: Immer mehr Leute stellen sich einen Bienenstock in den Garten. Nicht immer, aber leider viel zu oft sind das Leute, die kein Wissen, oder ebenso gefährliches Halbwissen haben.  Bei einem Treffen von Imkerinnen und Imkern vor einigen Wochen wurde gar von einer Krankheit gesprochen und dass man diese Flut eindämmen müsse. Dem möchte ich ich so konkret nicht zustimmen. Denn es sollte doch jeder die Freude an der Imkerei haben dürfen. Die Imkerei ist ein tolles Hobby, das jedem vergönnt sein soll. Dieses Hobby ist ganz sicher nicht das Problem. Wir haben bei diesem neuen Imkertrend genau zwei Probleme:

1. Neuimker die nichts zum Thema lernen wollen, oder  allenfalls nur rein technische Abläufe verinnerlichen. Das reicht nicht! Siehe oben.
2. Ein weiteres, sehr gefährliches Problem ist, dass auch jede Menge Selbstdarsteller, selbst wenn sie selbst noch die absoluten Anfänger sind, Kurse anbieten. Das kann ein Anfänger nicht wissen.

Der Grund für beide Probleme allzu oft: Man will sich als Natur- und Artenschützer profilieren und auf dem Zug mitfahren. Mal abgesehen davon, dass die Honigbiene nicht vom Aussterben bedroht ist, bedroht solch ein Verhalten unter Umständen die Bienen mehr, als es ihnen nutzt.
Ich glaube, es ist euch allen klar, ich will es aber nochmal sagen: lernwillige Jungimker mit Engangement sind hier nicht gemeint. Wir haben auch dieses Jahr wieder einige dieser jungen Imker herzlich in unseren Kreisen aufgenommen. Das ist eine tolle Sache und wir vermitteln sie gerne an echte Könner und Wissende weiter.

 

Gemeint sind Imker, die null Bock auf lernen habe und die Notwendigkeit nicht sehen. Gemeint sind auch die, die teilweise schon einige Jahre imkern und dennoch nicht mal das haben, was man Grundwissen nennt, weil sie die falsche Ausbildung haben.

Bei einem Treffen von Imkern und Imkerinnen, das ich oben schon kurz angsprochen habe, wurden derartige Fälle vor einigen Tagen zur Sprache gebracht und unsere Schriftführerin hat sie alle aufgezeichnet. Mit freundlicher Genehmigung von den Damem und Herren Imkern führe ich diese Beispiele hier auf und sage ein paar Worte dazu. Diese Beispiele sind alle hier im Umfeld von ca. 40 km passiert. Es waren Imkerinnen und Imker beteiligt. Mehr aus praktischen Gründen sprechen ich in den Beispielen konsequent von Imkern, was die Mädels und Frauen aber keinesfalls aus der Pflicht nimmt. Und ich schreibe euch diese Beispiele, damit ihr erkennen könnt, dass Bienen nicht einfach Tiere im Kasten sind, die man einmal im Jahr melken kann. Man benötigt, um zu Imkern WISSEN.

 

 

Die aufgezählten Fälle zeigen Fälle von erschreckendem  Nichtwissen. Sie sind nur in diesem Jahr gesammelt! Diese unten aufgeführten Beispiele sollen  zeigen, wie wichtig Wissen ist! Bitte: Wenn ihr imkern wollte, eignet euch dieses Wissen an, damit ihr keinen Schaden anrichtet. Ihr arbeitet mit Lebewesen!

 

Wegen des tendenziell um sich greifenden Trends der Selbstdarsteller achtet auch darauf WO ihr eurer Wissen erwerbt: Achtet auf alte, etablierte Vereine mit langjährigen Mitgliedern oder Imkerschulen mit Fachkräften.

Seid vorsichtig, wenn junge Imkervereinigungen sich selbst als "Profis" oder "Flüsterer" bezeichnen. Ich kenne nur drei solche Vereine. Alle sind eine Katastrophe. Und ohne das verallgemeinern zu wollen, plädiere ich doch für eine Ausbildung bei bewährten Vereinen und Ausbildern. Nicht wenige der unten genannten Imker haben ihr Nichtwissen von derartigen selbsternannten Profis erworben und geben es jetzt weiter!" Das Wort "Flüsterer" insbesondere muss auf allen Tiergebieten auf skandalöse Art und Weise sehr regelmäßig für die Selbstbeweihräucherung von Selbstdarstellern herhalten. Zusätzlich ist es eine echte Tragödie, dass jeder Kurse anbieten darf und dass immer mehr dies tun, um sich selbst darstellen zu können. Fragt deshalb bei alten, erfahrenen Imkern, wo ihr lernen könnt. Sie helfen euch gerne. Sie kennen die echten Profis, die euch ihr Wissen vermitteln. Bevor ihr zu imkern beginnt, ist der erste Schritt, einen seriösen Verein, eine seriöse Schule, seriöse Hilfe zu finden.


Ein unerschöpflicher Brunnen an Wissen sind erfahrene Imker. Nach meinem Lehrjahr und anschließenden Kursen habe ich wirklich viel gelernt. Aber die Details, das feine Wissen, das erfrage ich mir bei den ECHTEN Profis: bei Imkern die seit Jahrzehnten imkern, teilweise länger als ich lebe und oft schon in zweiter, dritter oder vierter Generation.

Also: ACHTET auf LANGJÄHRIGE Ausbilder. Lasst euch nicht von Selbstdarstellern über den Tisch ziehen! Sonst kommt am Ende Mist raus, so wie hier:

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