SecondFace und Wishful Things

 

Upcycling - reparieren - verschönern -

Hobbyimkerei - Perlenkunst

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Wir reparieren oder geben Dingen einen neuen Sinn! Dadurch werden Ressourcen gespart und die Natur geschont. Fast immer geht es dabei um Kleidung. Wir re-aktivieren aber auch andere kleine Gegenstände.
HELFT MIT!
Postwachstumökonomie statt zerstörerischem Wirtschaftswachstum
Wiederverwendung statt Wegwerfwahn

Natur und Umwelt schonen, statt zerstören für die Geldgier
Nachhaltigkeit statt Geiz-ist-geil-Mentalität

 

 

 

 

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Genieße die Zeit, die du auf unseren Seiten verbringst.
Fast alle Dinge, die du im Shop findest, sollten weggeworfen werden. Stattdessen wurden sie repariert und somit wieder nutzbar gemacht. Oder sie haben einen neuen Zweck und Lebensinhalt bekommen und werden somit auch weiterhin genutzt.

Alles Artikel aus Perlen können aber neue Perlen beinhalten oder komplett aus nicht gebrauchten Perlen hergestellt sein. Meine große Leidenschaft, das Perlenfädeln, lässt sich nicht mit ausschließlich gebrauchten Perlen realisieren. Dazu kaufe ich fast ausschließlich Glasperlen namhafter Firmen wie Miyuki oder Toho.
 
Aber ich nehme gerne auch euren nicht mehr getragenen Schmuck, um ihn zu etwas Neuem zu verarbeiten.


Blog-News

Wachstücher statt Plastikfolie

Die Verführung ist groß. Man reißt ein Stück von der Rolle der Frischhaltefolie ab und legt sie über das zu schützende Lebensmittel. So einfach ist das. Aber leider auch wenig nachhaltig, denn die Folie wird nach Gebrauch sofort weggeworfen. Und sie besteht aus Plastik, einem Material, das die Umwelt über alle Maßen beeinträchtigt. Plastik sollte man also vermeiden, wann immer es geht. Und gerade beim Verpacken von Lebensmitteln in der heimischen Küche, geht das sehr, sehr leicht. Man nimmt als Ersatz einfach Bienenwachstücher. Die Tücher könnt ihr selbst machen, oder auch hier erwerben. (Sollte der Link nicht gehen, dann seid ihr wohl zu spät dran - probiert es dann am besten in einigen Tagen noch einmal. Vielleicht gibt es neue)

Ihr könnt aber auch kinderleicht solche Tücher selbst herstellen. Alles was ihr dafür benötigt, sind Baumwollreste, Bienenwachs und ein hochwertiges Pflanzenöl.

Ich habe es für euch versucht und war mit den ersten Ergebnissen so überhaupt nicht zufrieden. Erst habe ich überhaupt kein Öl verwendet, sondern die Baumwolltücher nur mit Wachs eingelassen. Die Tücher waren steif und unhandlich. Sie ließen sich auch kaum auf kalten Gefäßen aufbringen.

Dann habe ich mit einer Mischung aus Öl und Wachs experimentiert. Und zwar so lange, bis ich zufrieden war. Auch die Auftragetechnik h abe ich verfeindert. Oft wird in Anleitungen im Internet angegeben, dass man das Wachs rapseln und auf die Tücher draufstreuen soll. Das war  mir zu ungleichmäßig, auch wenn man hinterher nochmal drüber bügelt. Inzwischen bin ich mit meinen Experimenten durch und verkaufe die Tücher, wenn ich gerade welche fertig habe, auch in meinem Shop.

Mein Rezept für Bienenwachstücher

 

Ihr braucht:

Baumwollreste

80g Bienenwachs

30g Kokosöl

 

Ich habe Kokosöl gewählt, weil es in kaltem Zustand ja auch fest wird. Wie es sich auf lange Zeit verhält, kann ich nicht sagen. Ihr vielleicht? Lasst es mich gerne wissen! Meine Experimente sind bei dieser Mischung für meinen persönlichen Geschmack am besten gelungen. Ob es sich bei der Verwendung mit anderen Ölen anders verhält, kann ich nicht sagen. Auch hier bin ich offen für eure Anregungen und Erfahrungen!

 

Ich rasple das Wachs nicht, sondern schmelze es direkt mal im Wasserbad. Bitte immer NUR im Wasserbad schmelzen, niemals in einem Topf direkt auf eine heiße Herdplatte stellen! Wachs brennt sehr schnell und bitte, falls es doch einmal passiert: NIEMALS Wasser draufkippen zum Löschen. Sonst kommt es zur Explosion. Immer Platte ausschalten und einen Deckel oder ein anderes Gefäß über das brennende Wachs stülpen.

 

Ihr schmelzt also das Wachs in einem Wasserbad, oder so wie ich in einem Simmertopf. Bitte beachtet, dass das Geschirr, welches ihr verwendet, danach nicht mehr gut zu reinigen ist. Nutzt also Geschirr, dass ihr nur für Wachs verwendet, oder nehmt eine alte Konservendose.

Während das Wachs schmilzt, legt ihr Backpapier auf ein Backblech und breitet darüber eure Baumwolltücher. Wieviele es für die Menge Wachs und Öl sein dürfen, müsst ihr selbst ausprobieren. Ich habe bei meinem letzten Versuch sechs Tücher in verschiedenen Größen aufeinander gelegt. Letztlich ist das Ergebnis reparierbar. Sind die Tücher zu dick getränkt, legt einfach nochmal alles in den Herd und tut zwei Tücher mehr unter den Stapel. Sind die Tücher nicht ausreichend getränkt, kann man sie nachtränken.

Heizt den Backofen auf etwa 70 Grad und schiebt das Blech mit den Tüchern kurz rein. Nicht länger als ein paar Minuten! Die Tücher sollen schön warm sein, wenn das Wachs drauf kommt.

 

Wenn das Wachs geschmolzen ist, rührt das Öl hinein. Und dann kippt ihr vorsichtig das flüssige Öl-Wachs-Gemisch auf den warmen Tücherstapel. Wenn ihr wollt, könnt ihr es ein wenig mit einem Pinsel verteilen. Weil die Tücher warm sind, geht das eigentlich ganz gut. Super gleichmäßig muss es jetzt aber noch nicht werden. Denn die so getränkten Tücher kommen noch einmal für etwa einige Minuten in den warmen Backofen. Behaltet das Ganze gut im Auge. Die Baumwolltücher nehmen auf diese Art das warme Wachsgemisch gut auf.

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