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Königin der Bienen

Wo wir gerade dabei sind, die Welt zu retten, habe ich mir vor drei Jahren ein Bienenvolk angeschafft. Natürlich nicht einfach so. Es fing damit an, dass ich bei einer Nachbarin, die inzwischen zur lieben Freundin geworden ist, bei den Imkerarbeiten zunächst geholfen habe. Dabei habe ich viel gelernt und in verschiedene Bereiche der Imkerei Einblick erhalten.

Inzwischen nenne ich 17 Völker mein eigen und es macht richtig Spaß. Um die Rettung der Welt geht es inzwischen nicht mehr soooo ganz, denn ich habe gelernt, dass unsere Honigbiene in Wahrheit nicht vom Aussterben bedroht ist. Es sind die zahlreichen Wildbienenarten, die von der Erde verschwinden. Viele von ihnen sind auf ganze bestimmte Pflanzen angewiesen. Die Honigbiene, so sagt man, mache ihnen dabei das ohnehin kaum mehr aufzufinde Futter streitig.

So einfach ist das natürlich nicht, denn viele Pflanzen sind für die Honigbiene uninteressant, weil die Biene einfach  nicht an den Nektar oder Pollen kommt.  Das hat mit dem Aufbau der Blüte zu tun. Und dann sind es eben diese bestimmte Wildbienenarten, die genau bei dieser für Honigbienen unerreichbaren Pflanze naschen können.

 

Über Bienen könnte man unendlich viel schreiben. Wirklich, wirklich unendlich. Es gibt für Interessierte jede Menge sehr gute Bücher, die auch dann sehr interressant sind, wenn man kein Imker ist. Dieser Roman hier ist kein Sachbuch, aber er geht unter die Haut! 

Wer weniger lesen will: Ich durfte im Chiemgauer Regenbogen einen Artikel über Bienen veröffentlichen, den ihr HIER finden könnt.

 

Wer Lust hat, auch mit dem Imkern zu beginnen, der kann sich beim örtlichen Imker- oder Bienenzuchtverein Hilfe holen. Auch Kursangebote findet man dort und jede Menge Rat und Tat für den Einstieg.

Wer nicht imkern will, aber Lust auf Honig vom Imker hat, der kann mich gerne anrufen: 0160 96001243

Auch reines Bienenwachs - einmal gefiltert - erhaltet ihr bei mir.

Wer uns kennt weiß, dass wir eine sehr kreative Familie sind. Meine Tochter Melanie studiert derzeit Kunst an einer Universität in Irland. Sie hat meine Biene gezeichnet, die ihr auf meinen Honiggläsern findet. Dieses Bienchen gibt es dank Melanie auch als Animation, die ihr HIER ansehen könnt. Nicht nur das Bienchen, sondern auch das Stimmchen am Ende sind unendlich süß. Ich liebe dieses kleine Flattertier und danke Melanie, dass sie sich für mich die Zeit genommen hat, so einen Film zu animieren.

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